Film: In den Schuhen meiner Schwester

April 15, 2012 · Posted in Film 

„In den Schuhen meiner Schwester“ (Wikipedia-Artikel) ist einer meiner Lieblinsfilme. Er bringt mich genauso oft zum Lachen und zum Weinen. Er macht ein bißchen Mut und Lust seinem Leben ein wenig mehr Schwung zu geben und regt zum Nachdenken an.

Es geht um zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Rose ist eine erfolgreiche Anwältin, die nur wenig Glück mit Männern hat. Ganz im Gegensatz zu Maggie, die ihre Legasthenie ignoriert und lieber auf Partys herumtanzt als sich dem Ernst des Lebens zu stellen.

Als es zum einem großen Streit und Vertrauensbruch kommt, verschwindet Maggie zu ihrer Großmutter nach Miami, von deren Existenz sie erst kurz vorher durch Zufall erfuhr. Rose hingegen verliebt sich neu und scheint diesmal tatsächlich glücklich werden zu können.

Ich will ja nicht zuviel verraten. 😉 Deswegen schreibe ich weitere Inhalte und meine Meinung dazu in weißer Schrift weiter. Um es zu lesen, müsst Ihr den Text zwischen den Worten „Spoiler-Anfang“ und „Spoiler-Ende“ markieren. 😉

Spoiler-Anfang (bitte nachfolgenden Text zum Lesen markieren)

Ich finde es so schrecklich, dass Ella ihre Tochter verloren hat, die kurz vor ihrem Selbstmord einen Brief an sie schrieb. Nach der Beerdigung erhält sie den Brief in dem nur steht, dass Ella sich um ihre Enkelkinder kümmern soll. Fürchterlich.

Dafür freue ich mich umso mehr über die Liebe zwischen Rose und Simon, welche aber allzu schnell durch Rose Sehnsucht nach ihrer Schwester und dem unmöglichen Verhalten ihrer Schwiegermutter getrübt wird. Dabei hat sie doch nach der vorherigen Enttäuschung mit Jim, der in der gleichen Kanzlei arbeitet, endlich einen neuen Weg gefunden.

Als Rose ebenfalls bei Ella auftaucht und die drei über die Mutter der beiden Schwestern sprechen, kommen mir auch die Tränen.

Die zu beobachtenden Veränderungen bei Maggie sind einfach schön. Sie macht den älteren Herrschaften in der Senioren-Wohnanlage so viel Freude. Wie sie mit dem alten Professor lesen lernt und Spaß dran hat, ist ebenso toll.

Das Gedicht, dass Maggie Rose und allen Hochzeitsgästen vorträgt, klingt einfach wunderbar und läßt mich mal wieder sehr traurig sein, dass ich keine eigene Schwester habe.  Mit niemandem kann man wohl so dicht beisammen sein, wie mit der eigenen Schwester oder dem eigenen Bruder. Natürlich sofern beide sich mögen und nahe sein wollen. 

Hach. 

Spoiler-Ende

Besonders gefällt mir die Schauspielerin Shirley MacLaine, woran mal wieder – aber wunderschönerweise – meine Ma schuld hat. 🙂 Ich kenne MacLaine aus dem Film Das Mädchen Irma La Douce (Wikipedia-Artikel), den meine Mutti damals besonders mochte.

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  • Valrike ist…

    ...Jahrgang 78, verheiratet und Mutter einer Tochter (geboren 2008). Ich bin ein Ossi- und ein Einzelkind. Oftmals finde ich mich etwas seltsam und anstrengend, aber da ich liebe Freunde und Bekannte habe, kommen andere Leute scheinbar damit gut zurecht. :)
    Ich freue mich, dass Du hergefunden hast und wünsche Dir viel Spaß beim Lesen. Über Kommentare freue ich mich immer sehr!

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