Frühstück mit Kalorien und neuem Untersetzer

April 4, 2012 · Posted in Anleitung verlinkt, Ernährung, Nähen 

Heute gibt es Kuchen zum Frühstück. Gestern habe ich trotz Kranksein derzeit einfach gebacken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schokokuchen mit gemahlenen / geraspelten Nüssen. Lecker. Nach einem Rezept von einer Freundin aus dem Büro.

Und dazu natürlich Kaffee aus einer meiner beiden Lieblingstassen – auf dem Foto leider nur das Wasserglas von gestern – auf einem neuen Untersetzer, den ich vor lauter Zappeligkeit gestern nähte. Ich kann es so schlecht: Wenn man krank ist, rumliegen und sich kurieren. Da habe ich keine Ruhe zu. *pfeif* Jedenfalls habe ich nur Reste genommen und finde es echt schick. Da mache ich sicher noch mehr. 🙂

Die Art wie man sowas machen kann mit Anleitung ist z.B. hier zu finden. Ich hab es allerdings frei Schnauze und ohne Vlies gemacht. Ich finde den Untersetzer dank Kord fest genug. An Untersetzer dachte ich schon öfter, auch an mehrfarbige. 3 Streifen haben mir bei obiger Anleitung gut gefallen.

Mal was anderes:

Wie man sowas näht, dürfte jedem, der ein wenig nähen kann, klar sein. Da frage ich mich ein wenig, wie das gehen soll hinsichtlich Verkauf bzw. „Verbot der gewerblichen Nutzung“ auch auf dieser Seite? Gut, wenn man nun genau so arbeitet, ist es schon unfair.

Aber die Machart ist schlicht Tatsache, 3 Streifen nicht außergewöhnlich, wer verbietet mir, das von mir selbst zugeschnittene und erdachte Teil zu verkaufen? Dass jemand die gleiche / ähnliche Idee schon mal hat und noch haben wird bei solch einem schlichten Teil, ist doch auch völlig klar. Ich will niemanden angreifen. 🙂 Um Gottes Willen. Aber ich dachte das hinsichtlich mancher Ideen und Schnitte schon oft. Dies war nur ein passendes Beispiel. Ich habe schon so oft über Untersetzer nachgedacht, nur nie begonnen. Nun hab ich in den letzten zwei Tagen lauter nett Blogs entdeckt und fühlte mich angeschubst, es einfach mal zu machen. Ich habe es genauso gemacht, wie ich es mir immer schon dachte, dass man es macht.

Man kann doch nicht alles recherchieren, was man sich selbst ausdenkt, und kontrollieren ob es nicht schon jemand anders in ählicher Form erdacht und den Verkauf verboten hat.

Also so ganz klar ist mir das alles noch nicht. 🙁

Hier mal die Fotos:

Die Rückseite hat ein wenig mehr Blitz abbekommen und sieht deswegen etwas heller aus. Es ist aber der gleiche graue Kordstoff wie vorn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Comments

3 Responses to “Frühstück mit Kalorien und neuem Untersetzer”

  1. Sarah on April 4th, 2012 13:23

    Theoretisch sollte es ja schon reichen die Streifenbreite ein wenig zu verändern oder wenn du den Flies weglässt, dann ist es ja auch schon etwas anderes, als das was geschützt wurde.
    Dass solche Hobby-Haushalts-Schneiderinnen sich auf sowas stürzen, als ob sie die fabelhaften Designerstücke entworfen hätten, deren Produktion und Verkauf ein Millionenmarkt ist, finde ich ohnehin völlig albern.
    Aber grundsätzlich zählt da doch „Grundidee übernehmen und nach eigenem gusto abändern – dann kann man es auch wieder verkaufen“. Sonst wären diese Modetrends ja gar nicht möglich, dass in allen Läden ähnliche Klamotten erhältlich sind.
    Selbst die größten Designer klauen sich doch die Ideen gegenseitig vom Tisch und sind aufgrund von individuellen Änderungen nicht rechtlich zu belangen…

    Und wenn man es nicht genau so benennt und es nicht genau so aussieht, wie will denn da jemand sein „Urheber“-Recht geltend machen. Solange du nachweisen kannst, dass du eben nicht nach der Anleitung gearbeitet hast…

  2. Valrike on April 4th, 2012 15:22

    In Zeitschriften z.B. sind geringfügige Änderungen im „darf trotzdem nicht für dies und jenes genutzt werden“ mit drin.

    Ich will auch niemandem seine Idee, seine Mühe mit dem Anleitungsschreiben oder ähnliches abspenstig machen. Um Himmels Willen! 😯
    Mir geht es eher darum, dass man fast Angst haben muss, dass man bei einem recht einfachen selbst erdachten Teil schon enen unbekannten Vorreiter hat, von dem man nichts weiß, der nachher vielleicht irgendwelche Schritte einleitet.
    Wenn ich mir nun selbst eine Tasche, ganz schlicht, kreiere, eine Anleitung schreibe und die Taschen verkaufe… vielleicht hat jemand eine ähnliche Tasche entworfen, entdeckt meine und zeigt mich an.
    Aber das ist vermutlich das gleiche wie mit den Hunde/Wolfstapsen bei dem bekannten Hersteller. Da gab es auch riesigen Ärger und man durfte keine solchen Tapsen, wie sie das Tier nun mal hinterläßt, mehr benutzen. Inzwischen sieht es wieder anders aus. Zum Nachlesen hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfskin#Rechtliche_Auseinandersetzungen

    Hobby-Haushalts-Schneiderinnen klingt irgendwie abfällig. 😉

    Oh, nun kam mir ein Telefonat dazwischen. Ich habe den Faden verloren und schicke einfach mal ab.

  3. Sarah on April 4th, 2012 20:14

    Also wenn es wirklich so einfache, kleine Dinge sind, die man einfach mit logischem Menschenverstand so näht (Bsp. Haargummi: Schlauch nähen, wenden, Gummi einziehen, Enden von Gummi zusammennähen, dann Ende vom SChlauch zusammennähen) und dann meint da jemand eine Anleitung auf seinen Blog zu stellen und sich das Ding zu „patentieren“, dann meine ich „Hobby-Haushalts-Schneiderin“ auch durchaus abfällig 🙂 Solche Leute verderben nämlich ganz vielen anderen Hobby-Haushalts-Schneiderinnen ihr Hobby (und in dem Fall ist der Ausdruck dann nicht abfällig gemeint 😉 )Sowas finde ich einfach total Banane. Es kann doch auch kein Hobbykoch ein Rezept für Nudeln mit Tomatensauce veröffentlichen, dann sagen dass er es erfunden hat und jedes Restaurant abmahnen lassen, das Nudeln mit Tomatensauce verkauft…
    Was die Zeitschriften angeht: dann darf ja eigentlich niemand mehr selbstgenähte Kleidung verkaufen. Der Grundschnitt ist doch immer der Gleiche. Ein T-Shirt hat ne Vorder- und Rückseite und zwei Ärmeleinsätze. Alles andere ist eigentlich geringfügige Variation. Ich würde mich da echt nicht abschrecken lassen. Zum einen willst du ja gar nicht jemanden kopieren und darauf hoffen, dass es niemand merkt. Du willst ja eigene Sachen machen. Dann willst du ein paar Einzelteile verkaufen und nicht deinen Lebensunterhalt damit verdienen. Ich würde mir an deiner Stelle da gar keinen Kopf drum machen, solange du wirklich nicht die Anleitungen von jemandem verwendest, sondern eher den Gedanken hast „es könnte ja einer das schon so gemacht haben, von dem ich nichts weiß und dann könnte das und jenes passieren“. Mit solchen Gedanken blockierst du nur unnötig deinen Tatendrang mit völlig hypothetischen Horrorszenarien. Die Chance vom Bus angefahren zu werden, ist wahrscheinlich genauso hoch wie angezeigt zu werden, weil jemand der zufällig vielleicht was gleich gemacht hat wie du und die Rechte darauf hat, ganz zufällig sieht, dass du ein Stück verkaufst, das seinem ähnlich sieht, den Schluss zieht, dass du ihn kopiert haben könntest und dann auch noch gleich ne Anzeige startet anstatt mal ne Mail vorab zu schicken.
    Auf aufgenähte Pfoten oder Äpfel (vorzugsweise angebissen) würde ich allerdings bei Dingen die du verkaufen willst auch verzichten 🙂

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  • Valrike ist…

    ...Jahrgang 78, verheiratet und Mutter einer Tochter (geboren 2008). Ich bin ein Ossi- und ein Einzelkind. Oftmals finde ich mich etwas seltsam und anstrengend, aber da ich liebe Freunde und Bekannte habe, kommen andere Leute scheinbar damit gut zurecht. :)
    Ich freue mich, dass Du hergefunden hast und wünsche Dir viel Spaß beim Lesen. Über Kommentare freue ich mich immer sehr!

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